Internationales Abkommen CEDAW

Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist in einer Vielzahl von internationalen Konventionen festgeschrieben. Das wichtigste internationale Instrument ist das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Diskriminierung der Frau (CEDAW). Es wurde 1997 von der Schweiz ratifiziert.

CEDAW ist die englische Kurzbezeichnung für das internationale Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (Convention on the Elimination of all forms of Discrimination Against Women).

Das Übereinkommen ist ein internationales Abkommen, das zum Schutz der Rechte der Frauen ausgearbeitet wurde. Dem CEDAW kommt bei der Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frau und Mann eine zentrale Rolle zu.

Verbindliche Bestimmungen

Das CEDAW-Übereinkommen wurde 1979 von der Generalversammlung (Parlament) der Vereinten Nationen verabschiedet und ist das einzige internationale Übereinkommen, das ausschliesslich die Frauen und ihre Diskriminierung zum Inhalt hat.

Das Übereinkommen verpflichtet die Staaten, die es ratifiziert haben, es einzuhalten und umzusetzen. Die Schweiz hat das CEDAW-Übereinkommen 1997 ratifiziert und sich damit verpflichtet, seine Bestimmungen umzusetzen. Das Übereinkommen ist rechtsverbindlich, für die Umsetzung sind die Staaten verantwortlich. Ein Ausschuss prüft die Fortschritte bei der Umsetzung des Übereinkommens gestützt auf die regelmässigen Berichte der Staaten und gibt Empfehlungen ab.

Die zehn Schwerpunkte des Übereinkommens sind: Diskriminierung, Denkmuster, Gewalt, Politik, Bildung, Arbeit, Gesundheit, Wirtschaftsleben, Rechtsfähigkeit, Familie.