Gleichstellungsgesetz

Das Gleichstellungsgesetz trat am 1. Juli 1996 in Kraft. Es ist ein wichtiges Instrument zur Förderung der tatsächlichen Gleichstellung von Frau und Mann.

Das Gleichstellungsgesetz gilt für alle Bereiche des Erwerbslebens, von der Anstellung über die Weiterbildung bis zur Kündigung, vom Lohn bis zur sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz. Verboten sind sowohl direkte wie auch indirekte Diskriminierungen. Das Gleichstellungsgesetz sieht zudem Finanzhilfen für wegweisende Projekte und Beratungsstellen zur Förderung der Gleichstellung im Erwerbsleben vor.

Engagement für Beachtung und richtige Umsetzung

Die Fachstelle für Gleichstellung setzt sich dafür ein, dass das Gleichstellungsgesetz beachtet und richtig umgesetzt wird. Sie engagiert sich in Projekten für die Lohngleichheit von Frau und Mann und gegen sexuelle Belästigung.

Zudem ist sie am Projekt «www.gleichstellungsgesetz.ch - Entscheide nach Gleichstellungsgesetz» der Deutschschweizer Gleichstellungsbüros massgeblich beteiligt. Auf der Internetplattform www.gleichstellungsgesetz.ch werden über 450 Entscheide nach Gleichstellungsgesetz dokumentiert, die Verfahrensabläufe in den Kantonen beschrieben und die Bestandteile des Gesetzes erläutert.