Stimmen zur Gleichstellung

Darum braucht es weiterhin das Engagement für die Gleichstellung von Frau und Mann.

«Die Fachstelle sorgt dafür, dass die Gleichstellung auf der politischen Agenda bleibt. Sonst droht Stillstand.»
Rosmarie Zapfl, alt Nationalrätin CVP/ZH, Präsidentin alliance F

«Das Zusammenführen weiblicher und männlicher Stärken und Denkweisen ist betriebswirtschaftlich und volkswirtschaftlich nachhaltig und gewinnbringend.»
Yvonne Seitz, Head Diversity & Family Care AXA Winterthur


«Die Gleichstellung von Frau und Mann ist noch immer keine Selbstverständlichkeit. Wir haben alle ein Interesse daran, dass sie im Alltag auch tatsächlich gelebt werden kann.»
Dr. Claudia Kaufmann, Ombudsfrau der Stadt Zürich

«Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer zu realisieren, brauchen wir starke Partnerinnen, z.B. die Fachstelle für Gleichstellung.»
Daniel Huber, Geschäftsführer Fachstelle UND Familien- und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen

«Die Gleichstellung ist bis heute leider nicht Realität. Dies hat negative Folgen für die Gesellschaft und die Wirtschaft.»
Dr. Viviane Sobotich, Ombudsfrau der Stadt Winterthur

«Gleichstellung ist Teil einer modernen Demokratie und Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit.»
Prof. em. René Levy, Uni Lausanne

«Die Gleichstellung von Frau und Mann schafft die Voraussetzungen für echte Partnerschaftlichkeit in allen Lebensbereichen.»
Etiennette Verrey, Präsidentin Eidgenössische Kommission für Frauenfragen

«Wenn dereinst die Chancengerechtigkeit und gleiche Löhne Realität sein werden, dann können wir die Fachstelle getrost auflösen. Bis dahin brauchen wir alle ihre Kräfte.»
Dr. Claudia Nielsen, Stadträtin Stadt Zürich

«Gleichstellung ist nicht beliebig, sondern eine demokratische Notwendigkeit. Jeder Franken ist bestens investiert.»
Lic.iur. Zita Küng EQuality- Agentur für Gender Mainstreaming, Zürich

«Die Fachstelle für Gleichstellung leistet einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung der Lohngleichheit - auch in Zukunft!»
Mirjam Stauffer, Mitglied der Schlichtungsstelle nach Gleichstellungsgesetz Kt. ZH

«Tatsächliche Wahlmöglichkeiten in Berufs- und Familienleben gewinnen für Jungs und Männer erheblich an Bedeutung: die Fachstelle sensibilisiert.»
Paul Gemperle, Geschäftsführer maenner.ch, Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen

«Immer noch unterwegs, noch nicht am Ziel. Die Fachstelle für Gleichstellung braucht es. Nach wie vor.»
Yvonne Beutler, Friedensrichterin und SP-Fraktionspräsidentin Grosser Gemeinderat Winterthur

«Das Bewusstsein für Gleichstellung ist noch nicht in allen Institutionen und Unternehmen gleichermassen entwickelt, in der gegenwärtigen Wirtschaftslage sind sogar Rückschritte zu beobachten. Gleichstellungsarbeit ist deshalb notwendig zur Sicherung und zum Ausbau des Erreichten.»
Dr. iur Susy Stauber-Moser, Vorsitzende Schlichtungsstelle nach Gleichstellungsgesetz Kt. ZH

«Gleichstellung ist kein Zustand - sie wird im Alltag immer von Neuem hergestellt. Um dies zu erreichen, braucht es die engagierte und fundierte Arbeit der Fachstelle sowie entsprechende finanzielle Ressourcen.»
Dr. phil. Daniela Gloor, Dr. phil. Hanna Meier, Social Insight GmbH

«Eine moderne Demokratie lebt nur, wenn Frauen zu gleichen Teilen wie Männer an ihr beteiligt sind: Daher ist Gleichstellung unabdingbar.»
Brigitte Pérez, Juristin, Vorstand Juristinnen Schweiz

«Die vom Bund durchgeführte Evaluation der Wirksamkeit des Gleichstellungsgesetzes hat gezeigt: Es gibt deutliche Mängel in dessen Anwendung und Umsetzung. Vor allem ist das Wissen bei Behörden, Arbeitgebenden, Anwaltschaft und Justiz noch völlig ungenügend. Die Arbeit der kantonalen und kommunalen Gleichstellungsbüros ist deshalb nötiger denn je!»
Dr. Vreni Hubmann, ehem. Nationalrätin, Zürich

«Der Frauenanteil im professionellen Segment der Jazzausbildungen an Schweizer Hochschulen beträgt ca. 13 %. Um dieses Missverhältnis längerfristig auszugleichen, braucht es konkrete Projekte; dafür braucht es dringend die Weiterführung der institutionellen Gleichstellungsarbeit.»
Valérie Portmann, Leitung Swiss Jazz School, Hochschule der Künste, Bern

«Institutionelle Gleichstellungsarbeit ist so lange notwendig, wie es sich unsere Gesellschaft leistet, das Potential der Hälfte der Bevölkerung weitgehend ungenutzt verkümmern zu lassen.»
Julika Lotte Funk, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften

«Die Fachstelle für Gleichstellung braucht es weiterhin dringend, solange die Gleichstellung weder privat noch in Verwaltung oder Wirtschaft umgesetzt ist. Gerade wenn die Zeiten nicht nur wirtschaftlich schlechter werden.»
Elke Zappe, Head of Products Swisscom Directories AG

«Gleichstellung am Arbeitsplatz und familiengerechte Arbeitsbedingungen fördern das wirtschaftliche Wachstum und stärken den Wirtschaftskanton Zürich. Leider sind sie auch heute noch keine Selbstverständlichkeit. Die Fachstelle leistet hier einen wichtigen Beitrag.»
Ruth Derrer Balladore, Mitglied Geschäftsleitung Schweiz. Arbeitgeberverband

«Wir müssen das Talentpotential an Frauen und Männern im Arbeitsmarkt bestmöglich nutzen. Ein ausgewogener Geschlechtermix am Arbeitsplatz ist deshalb von grossem unternehmerischen Interesse.»
Urs Ruoss, Managing Director Credit Suisse

«Frauen und Männer sollten überall die gleichen Chancen haben - in der Kirche und in der Gesellschaft.»
Sabine Scheuter, Fachstelle Frauen & Männer der evang.-ref. Landeskirche

«Chancengleichheit am Arbeitsplatz - auch 2011 ein wichtiges Anliegen und eine Investition in die Zukunft.»
Rolf Butz, Geschäftsleiter Kaufmännischer Verband Zürich

«Gleichstellung braucht einen langen Atem. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts haben Frauen im Kanton Zürich für ihre Gleichberechtigung gekämpft. Mit der Verankerung in Verfassung und Gesetz ist es noch nicht getan. Es braucht weiterhin Einsatz und Ressourcen.»
Elisabeth Joris, Historikerin

«Gleichstellung schafft gleiche Bewegungsmöglichkeiten, z.B. für junge Frauen in Elektrotechnik und junge Männer in Lehrberufen.»
Dr. Nadja Ramsauer, Fachstelle Gender Studies der ZHAW

«Die Fachstelle lotet Chancenungleichheiten aus, zeigt mit ihren Projekten Frauen wie Männern konkrete Handlungsmöglichkeiten auf und fördert damit zivilcouragiertes Handeln im beruflichen und privaten Alltag. Finanzkürzungen an diesem Ort sind für den Kanton Zürich nicht zu verantworten.»
Dr. Elisabeth Maurer, Gleichstellungsbeauftragte Universität Zürich

«Gleichstellungsarbeit auf nationaler Ebene braucht starke PartnerInnen auf lokaler Ebene. Nur so kann der Verfassungsauftrag verwirklicht und die tatsächliche Gleichstellung von Frau und Mann erreicht werden.»
Patricia Schulz, Direktorin Eidgenössisches. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann, ab 2011 UNO-Ausschuss für die Beseitigung der Diskriminierung der Frau (CEDAW)

«Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung. Dieses klare Bekenntnis der Bundesverfassung darf nicht nur auf dem Papier stehen, sondern muss jeden Tag aufs Neue tatsächlich gelebt werden.»
Prof. Dr. Brigitte Tag, Präsidentin Gleichstellungskommission Universität Zürich

«Bei der Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit ist die tatsächliche Gleichstellung noch nicht erreicht.»
Eveline Erne, stv. Leiterin Competence Center Personal Basler Kantonalbank und Bank Coop